Aktuelles

Europäische Implantologie ohne Grenzen

Wissenschaftlicher Kongress in Martinique 21. bis 28.03.2019

Mit dem Gemeinschaftskongress von DZOI und AMII (Academy of Minimally Invasive Implantology) gesponsert von IBS Europe, W&H können Sie Fachwissen auf höchstem Niveau mit einer Reise ins Paradies verbinden. Es erwarten Sie vier Tage intensives wissenschaftliches Programm mit einer Vielfalt an Themen rund um die Visionen der Implantologie. Um nur einige Beispiele zu nennen:

  • Ex vivo Ergebnisse CMC Sinuslift
  • prothetische Versorgung mit Cerec System
  • direkte Implantation und prothetische Versorgung mittels Steg

  • ästhetische Ergebnisse im Frontzahnbereich
  • Unterschied zwischen Magicore und Gewebe
  • parodontaler Effekt vom Magic-core Implantat
  • Implantologie ohne Aufklappung
  • Erfahrungen der minimal invasiven Implantologie
  • Perimplantitiden – Lösungen, ohne Aufklappung mit dem Accurator System

Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde und Punkte für das CURRICULUM IMPLANTOLOGIE (DZOI) bzw. die MASTERAUSBILDUNG (DGI)!

Die Preise enthalten die Kongressgebühr, Gala-Dinner, Work Shops und sieben Nächte im Hotel La Bateliere inklusive Frühstück! Nur die Flugkosten sind nicht enthalten. Samstag und Sonntag sind ohne Fortbildung.

Wissenschaftlicher Kongress: € 1.310,00
DZOI-Mitglieder sparen € 160,00 € 1.150,00
pro Begleitperson € 695,00

Optionen für das Freizeitprogramm
Segeltörn incl. Lunch 1/2 T € 50,00, Tauchkurs € 150,00, Greenfee € 90,00

Alle Details zum wissenschaftlichen Programm, den Referenten und zum Ablauf hier:

Kongress-Flyer „Europäische Implantologie ohne Grenzen“

Download dzoi_kongress-flyer_europaeische_implantologie_ohne_grenzen_martinique.pdf - 2 MB


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Charity-Aktion in Bulgarien

29 mittellose Patienten implantologisch versorgt – DZOI-Präsident Engels initiiert Hilfsaktion in Sofia

Auf Initiative von DZOI-Präsident Dipl. Ing. Dr. Helmut Berthold Engels wurden am 12. und 13. November 2018 in der bulgarischen Hauptstadt Sofia 29 mittellose Patienten implantologisch versorgt. Sie hatten unter schlechtsitzenden Unterkiefer-Prothesen gelitten. Da es in Bulgarien kein Sozialversicherungssystem gibt, werden für solche Eingriffe keine finanziellen Leistungen erbracht. Kooperationspartner der Charity-Aktion war die „Bulgarian Academy of Esthetic Dentistry“ (BAED). Der bulgarische Implantologen-Verband hatte zusätzliche Untersuchungen organisiert und mit der Dental Klinik von BAED-Präsident Prof. Dr. Christo Kissov die Räumlichkeiten gestellt.

Die chirurgischen Therapien führten DZOI-Präsident Engels, DZOI-Vorstandsmitglied PD Dr. Dr. Arwed Ludwig, Dr. Cyrille Fontenau und Dr. Ahmed Yigitoglu durch. Hauptsächlich wurden in der interforaminalen Region zwei beziehungsweise vier Implantate vom Typ “magicFC“ inseriert. Alle Indikationsbereiche von Zystektomien, Sofortimplantation, verzögerte Sofortimplantation und normale zweizeitige Implantation kamen vor. Sämtliche Implantate sponserte IBS Europe, vertreten durch Geschäftsführer Christophe Lizot. Nach rund drei Monaten wird die Weiterversorgung der Behandelten durch ortsansässige Kollegen erfolgen. „Sämtliche Patienten waren überglücklich, die erfolgreichen Operationen überstanden zu haben und letztendlich relativ bessere und haltbare Prothesen zu erhalten“ sagte Dr. Engels.

Ein absoluter Glücksfall

Zahnärztin Rebecca Kelm aus dem hessischen Melsungen

Zahnärztin Rebecca Kelm aus dem hessischen Melsungen

Dass sie ein Curriculum Implantologie machen möchte, stand für Zahnärztin Rebecca Kelm schon früh fest. Auch ihre vor dem Studium abgeschlossene Ausbildung zur Zahntechnikerin ebnete bereits den Weg dorthin. Aber welches Curriculum aus der Fülle der Angebote ist das richtige? Schließlich half der jungen Zahnärztin, die als Gesellschafterin der „Zahnärzte am Schloss“ im hessischen Melsungen tätig ist, der Zufall. Mitten in der Mongolei bekam sie den entscheidenden Tipp und entschied sich für das Angebot des Deutschen Zentrums für orale Implantologie e. V. (DZOI). „Ein absoluter Glücksfall, wie sich im Verlauf herausstellen sollte“ so Rebecca Kelm im Nachhinein. Nicht nur fachlich, sondern auch organisatorisch war das Curriculum perfekt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und auch die Betreuung durch das DZOI passte. Durch ihre vorherige Ausbildung und einem weiteren Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Prothetik brachte die Zahnärztin bereits einige Kenntnisse in die sechstägige Fortbildung mit. Hier ihr Erfahrungsbericht:

Dass ich mich für das Curriculum Implantologie des DZOI entschieden habe, war ein Glücksfall. Da ich gerne chirurgisch und prothetisch arbeite, wusste ich ziemlich schnell, dass ich mich nach Abschluss meiner Zeit als Assistenzarzt in Richtung Implantologie weiterbilden möchte. Ich hatte mir auch diverse Institutionen angeschaut und mich dort eingehend informiert. Im Sommer 2017 war ich dann für Zahnärzte ohne Grenzen in der Mongolei. Abends in der Jurte, mit viel Zeit für Fachgespräche, brachte ein mitreisender Kollege mich auf das DZOI, wo er Mitglied ist. Ich war sofort Feuer und Flamme und habe mich noch aus der Ferne angemeldet.

Wie schon bei vielen anderen Kollegen waren auch für mich das Blockseminar und die Übungen am Humanpräparat ausschlaggebend. Ich wollte nicht viele Wochenenden in der Republik verbringen, sondern einmal konzentriert den anstrengendsten Teil der Weiterbildung hinter mich bringen. Bei mir kam noch hinzu, dass ich in Göttingen mein Staatsexamen abgelegt habe und viele der Dozenten schon kenne und schätze. Die Tatsache, dass von 9.00 bis 18.00 Uhr referiert wurde, schreckte mich am Anfang etwas. Es ließ sich allerdings alles sehr gut mitverfolgen, wobei die eingestreuten Kaffeepausen auf jeden Fall dienlich waren.

Die Anmeldung aus der Mongolei hätte aufgrund der Zeitverschiebung erschwert sein können. Mithilfe meines Freundes und dank der routinierten Arbeit des DZOI-Geschäftsstellenleiters Josef Pertl, der jederzeit erreichbar war und jede Frage professionell beantworten konnte, klappte die Kommunikation reibungslos. Auch über Dritte und aus der Ferne werden alle Teilnehmer mit den nötigen Informationen wie Materiallisten, Hotelempfehlungen und Kursprogramm rechtzeitig versorgt.

Am Montag dem 09.10.2017 fanden sich alle Teilnehmer in der Lobby des Universitätsklinikums Göttingen ein und wurden von Josef Pertl freundlich empfangen. Von dort wurden wir zur „Ebene vier“ geleitet, wo die Zahnmedizin in Göttingen zu Hause ist und wir die nächsten sechs Tage hauptsächlich verbringen durften. In der alten Bibliothek wartete schon Prof. Dr. Dr. Engelke, der uns herzlich begrüßte und wir hatten kurz die Gelegenheit, uns vorstellen. Hierbei wurde klar, dass wir eine durchwachsene Gruppe von Frischlingen bis hin zu Fortgeschrittenen waren. Ich fand dies sehr angenehm, weil man sich so in den Pausen immer gut austauschen konnte.

Prof. Dr. Dr. Engelke erzählte uns, dass er den Abend vorher aus Südamerika eingetroffen war, weil er die meiste Zeit des Jahres, nach dem Ausscheiden aus seiner aktiven Lehrtätigkeit in Deutschland, seine Forschungen bei seinem Kollegen Prof. Beltran in Chile weiterführt. Prof. Viktor Beltran sollte die kommende Woche mit weiteren Dozenten zu uns stoßen. Diese Kollegen berichteten anschließend über weitere interessante OP-Techniken und neue Verfahren, die hier in Deutschland noch nicht in gleicher Weise verbreitet sind.

Da ein kompaktes Curriculum im Blockunterricht intensiv den Stoff vermittelt, wurden anfangs die Big Points der nächsten Tage vorgestellt und für die praktischen Übungen am Humanpräparat oder am Phantom das Tiologic Implantsystem der Firma Dentaurum präsentiert. In der Folge schlaglichthaft die Schwerpunktthemen der Fortbildung.

Laser
Die Firma Oralia und Dr. Claar aus Kassel verdeutlichten uns das breite Einsatzgebiet dieses Therapiemittels. Anfänglich war ich der Meinung, dass man Laser nur bei Parodontitis einsetzt und wurde eines Besseren belehrt, weil gerade die Behandlung der Periimplatitis hier eine gute Erfolgsquote aufweist. Dies gilt ebenso in der Endodontie und chirurgisch. Die Geräte, so wie man sie vielleicht von früher kennt, haben mit den heutigen nur noch geringe Ähnlichkeit und es ist überlegenswert, den Laser künftig in das Behandlungsspektrum zu integrieren.

Implantatprothetik
Dr. Stefan Klotz referierte über dieses Thema sehr spannend. Dr. Klotz war früher Zahnarzt im Klinikum und konnte so über einen langen Zeitraum von Implantatversorgungen berichten bis zu heutigen Fällen. Gut fand ich, dass er alte prothetische Lösungen vorstellte und gleichzeitig erzählte, wie er es heute lösen würde. Außerdem gefiel mir, dass er auch mal von nicht so gut gelaufenen Fällen berichtete und sagte, wie man diese wieder korrigieren und verbessern kann.

Implantatsysteme
Dr. Jochen Scoop aus Berlin erzählte von seinen Erfahrungen mit verschiedenen Implantatsystemen und wo jeweils die Vorteile sind. Dabei gab er Tipps zum Tiologic Implantat, damit wir bei den Übungen am Humanpräparat richtig damit umgehen können.

Live-OP
Zum Abschluss der Woche durften wir in der Praxis von Dr. Stefan Möller und Prof. Engelke einer Live-OP zum navigierten Implantieren beiwohnen. Dr. Möller ist auch einer der Kollegen, die eine Teachingpraxis haben, wo wir den nächsten Teil des Curriculums absolvieren können. Aber keine Panik: von diesen Praxen gibt sehr viele über Deutschland verteilt und jeder Kollege ist sehr bemüht, sein Wissen weiterzugeben. Weil Reisen den Horizont erweitert, kann man auch praktische Erfahrungen sammeln in Südamerika, wo Prof. Dr. Dr. Engelke einen Lehrstuhl hat.

Abschließend kann ich sagen, dass die Woche sich gelohnt hat und ich sehr viel mitgenommen habe. Danken möchte ich noch Prof. Dr. Dr. Engelke, der uns mit seiner ruhigen und kollegialen Art gut durch die Woche geleitet hat. Zum Schluss kann ich allen Interessenten diese Art der Fortbildung nur empfehlen und die Dozenten für ihre tollen Vorträge loben.

Weichgewebemangament
Einer der besten Vorträge war der von Dr. Joachim Hoffman aus Jena. Da Dr. Hoffman schon seit langer Zeit mit einem OP-Mikroskop arbeitet, konnte er uns tolle Techniken zum Weichgewebemanagement zeigen. Gerade die Nahttechniken im Frontzahnbereich waren sehr lehrreich und regen zum Nachmachen an.

Sinuslift
Eine wirklich spannende Ansicht zu dem bekannten Thema Sinuslift brachte Prof. Viktor Beltran, der seinen Lehrstuhl in Temuco Chile hat. Er zeigte uns, dass er seine Operationen immer mit einem Endoskop macht, was man normalerweise aus der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde kennt. Durch diese Technik bekommt der Ausdruck „Mikrochirurgie“ einen ganz neuen Aspekt.

Praktische Übungen
Nach drei Tagen und vielen spannenden Vorträgen durften wir dann endlich selber Hand anlegen. Erst am Phantom und später am Humanpräparat. Hier zeigte sich auch, dass dem Motto „vom Praktiker für Praktiker“ in jedem Fall Folge geleistet wird. Die Firma Dentaurum stellte uns ihr komplettes Implantatsystem zur Verfügung. Die hilfsbereiten Mitarbeiter der Firma waren sich für keine Frage zu schade und ließen uns noch bis tief in den Abend arbeiten.

Per Computer feinjustiert - 28. DZOI-Jahreskongress überzeugt mit Schwerpunktthema „Digitalisierung in der Zahnheilkunde“

Gut 35 Teilnehmer schauten DZOI-Vorstandsmitglied PD Dr. Dr. Arwed Ludwig über die Schulter, als er in einer Live-OP zum Auftakt des 28. DZOI-Jahreskongresses in Kassel einer 48-jährigen Patientin mithilfe eines modernen 3D-Navigationssystem zwei Implantate inserierte. Das Deutsche Zentrum für orale Implantologie e. V. hatte unter dem Themenschwerpunkt „Digitalisierung in der Zahnheilkunde“ nach Kassel eingeladen. Erstmals stand eine Live-OP auf dem Programm. Ein Konzept, das aufging.

Live-OP

Durchweg mit Schutzbekleidung ausgestattet, hatten sich am Freitagmorgen, den 08. Juni 2018 Zahnärztinnen und Zahnärzte aus dem gesamten Bundesgebiet im OP-Saal der Medizinischen und Gesichtschirurgischen MGK-Klinik von Privatdozent Dr. Dr. Arwed Ludwig versammelt.

Der Kiefer- und Gesichtschirurg arbeitet seit Ende 2013 mit einem speziellen 3D-Navigationssystem, das in nur rund fünf deutschen Zahnarzt-Praxen im Einsatz ist. Entsprechend groß war das Interesse der Kongress-Teilnehmer. Angesichts des fortgeschritten atrophierten Kiefers bei einem hohen Nervenverlauf der Patientin war die digitale Technik wichtig. Unter Lokalanästhesie wurden der Patientin, quasi feinjustiert per Computer, zwei Keramikimplantate Ø 4,1 × 8 Millimeter und Ø 4,1 × 10 Millimeter eingesetzt.

„Die neuen Möglichkeiten machen die Behandlung besser planbar, präziser und sicherer“, benennt DZOI-Vorstandsmitglied Ludwig die Vorteile. Das 3D-Navigationssystem, das bei der Live-OP demonstriert wurde, verknüpft verschiedene technische Komponenten, die in dieser Zusammenstellung einmalig sind: Zwei Kameras, die 3D-Bilder erzeugen, einen Computer mit OP-Planungs-Software und einen Ultraschall-Scanner. Letzterer macht den entscheidenden Unterschied. Durch den integrierten Ultraschall-Scanner kann der Zahnarzt die Behandlung strahlenfrei und ohne Unterbrechung am Stuhl durchführen. Das heißt, er muss nicht mehr zwischen den Arbeitsschritten bildgebende Diagnostik, Planung und Behandlung hin- und herwechseln. „Digitalisierung hat in unsere Praxen Einzug gehalten. Das beginnt bei der Abbildung der Zahnreihen mittels Ultraschall-Scanner, setzt sich fort über das digitale Fräsen des Zahnersatzes und endet bei der navigierten High-End-Operation.“

Table Clinics

Auch bei den anschließenden Table Clinics in der Remise des Schlosshotels Bad Wilhelmshöhe wurden Digitalisierungsthemen präsentiert und diskutiert. An Table 4 zum Beispiel hatte das Unternehmen Haptitude das 3D-Navigationssystem „OpenPilotSystem“ (OPS) aufgebaut, das schon bei der Live-OP in Aktion zu sehen war. Hier hatten die Kongress-Teilnehmer Gelegenheit, den weltweit ersten und patentierten dentalen Ultraschall noch mal unter die Lupe zu nehmen, der in Kombination mit dem OpenPilotSystem in Echtzeit die Realität in eine 3D-Bilddarstellung übersetzt. Neben der Analyse, Planung, Navigation und Kontrolle einer Implantation leistet das System auch eine forensische Dokumentation. „OPS minimiert das Risiko in der Oralchirurgie signifikant. Es ermöglicht, auch komplizierte Fälle auf abgesicherte Art und Weise in der privaten Klinik durchzuführen“, fasst PD Dr. Dr. Ludwig seine Erfahrung zusammen.

Um digitale Lösungen für die Patientenkommunikation und Dokumentation ging es auch am Table von synMedico. Gezeigt wurde hier, wie Patientendaten und -aufnahmen von Röntgen bis intraorale Befunde sowie weitere Medieninhalte jederzeit abrufbar und rechtskonform dokumentiert werden können.

Die Baldus Medizintechnik präsentierte an ihrem Table Scavengersysteme. Mit Begeisterung probierten die Teilnehmer die unterschiedlich farbigen und duftenden Masken von „Strawberry“ bis „Blueberry“, die nicht nur Kindern den Zahnarztbesuch mit Lachgassedierung positiver erleben lassen. Anwendungsformen des „Endoret-PRGF“ (Plasma Rich in Growth Factors) erläuterte an einem weiteren Table BTI Deutschland. Das patentierte autologe System von thrombozytenreichem Plasma stimuliert das Gewebe, sodass Patienten sich nach oralchirurgischen Eingriffen schneller regenerieren. Wie Zahnmediziner sich mittels des digitalen Dokumentenmanagementsystems „Prokonzept“ auf Praxisbegehungen vorbereiten können, war am Table von Dental Bauer zu erfahren. Das System erfasst die wichtigsten Kernbereiche wie Geräte-, Hygiene-, und Praxismanagement sowie die Sammlung von Gesetzen, Richtlinien und Verordnungen. Es unterstützt Praxen dabei, rechtssichere und effiziente Abläufe einzuhalten.

An weiteren Tables ging es um Sinuslift für Anfänger (IBS Europe), minimalinvasive Vorgehen bei lagerschwachen Knochen (Implantat-Agentur/ImplAG), die PTFE-Naht „Biotex“ für dentale Chirurgie (Medical & Dental Service/mds), Patientengewinnung mit Aloe-Vera-Produkte (Aloe-Dental-Team A. Olsson) und das SOS-System (Sliwowski Overdenture System) für den zahnlosen Kiefer der Zahnimplantatklinik Düsseldorf. Parallel zum zahnmedizinischen Programm liefen zwei gut besuchte Kurse für zahnmedizinische Fachangestellte, die sich mit Patienten-Kommunikation und Praxisbegehung beschäftigten.

Gala-Dinner

Höhepunkt des abendlichen Gala-Dinners mit Fünf-Gang-Menü war zum einen die Prämierung des Poster-Wettbewerbs. Den ersten Platz erhielten der Zahnarzt Georgi Aleksandrov M. Sc., die Zahnmedizinische Fachangestellte Susan Ervandian und der Zahntechnikermeister Horst Till-Jung für ihr Poster „Laterale Kieferkammaugmentation im Oberkiefer mithilfe von autologen Dentinblöckchen aus extrahierten Zähnen“. Auf dem zweiten Platz landeten Bassam Al-Sayyad, PD Dr. Holger Engel, Prof. Dr. Götz Giessler, Jörg Hense und PD Dr. Dr. Arwed Ludwig mit dem Poster „Oberkieferrekonstruktion mittels mikrovaskulärer anastomosierter Fibula und simultaner 3D-Implantatinsertion“. Platz drei ging an Philipp Hassebrauck und PD Dr. Dr. Arwed Ludwig mit dem Thema „Socket Preservation und Implantatinsertion bei Risikopatienten nach Radiochemotherapie der Kiefer“.

Zum anderen verloste Thomas Wachtel von der Implantologie-Agentur (ImplAg) eine Reise nach Tokyo zum OSSTEM Worldmeeting 2019 im Mai nächsten Jahres. Über diesen Preis freute sich eine Kongressteilnehmerin aus Österreich.

Mainpodium

Im Main-Podium am Samstag, den 09.06.2018, spiegelte sich die enorme Bandbreite des zahnmedizinischen Berufsfeldes wieder. Im ersten Vortrag des Tages von DZOI-Präsident Dr. Engels ging es um die Züchtung von Stammzellen-Therapien in der Zahnheilkunde zum Ersatz von Zähnen. Im letzten Vortrag am späten Samstagnachmittag erhielten die Teilnehmer von Dipl. Ing. Steffen Konrad wertvolle Tipps für die digitale Praxis, die auch das hochaktuelle Thema Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) berücksichtigten.

„Mit einer Kombination aus Live-OP, Table Clinics, Industrieausstellung, Main-Podium und dem kollegialen Austausch haben wir mit Unterstützung der Industrie, der wir ausdrücklich danken, zwei Kongresstage zusammenstellt, die die Teilnehmer auf vielfältige Weise mit Neuigkeiten ihres Fachgebietes versorgt haben. Entsprechend positiv waren die Rückmeldungen, was mich außerordentlich freut“, zog DZOI-Präsident Dr. Helmut B. Engels ein Fazit.

Für ihren 29. Jahreskongress lädt das Deutsche Zentrum für orale Implantologie e.V. am 28. und 29. Juni 2019 nach Dresden ein. Das Schwerpunktthema lautet „Grenzen der Implantologie“.

Digitalisierungstrends in Kassel

Sind Sie bereit, mehr über zukunftsweisende Behandlungsmethoden in der Zahn-Implantologie zu erfahren? Dann klicken Sie hier auf unseren Youtube-Film, lassen Sie sich inspirieren und merken Sie sich schon jetzt den 28. DZOI-Jahreskongress am 08./09. Juni 2018 in Kassel vor.

Was erwartet Sie dort? Zum Schwerpunktthema „Digitalisierung in der Zahnheilkunde“ haben wir internationale Referenten eingeladen wie unter anderem Prof. Dr. Yu Cheng Fan aus Taiwan mit einem Vortrag zur 3D-Visualisation sowie Prof. Dr. Angelina Vlahova Expertin für CAD/CAM-Technik aus Bulgarien. Verpassen Sie auf keinen Fall die Live-OP zum Auftakt des Kongresses am Freitagvormittag, 08. Juni 2018. In seiner MGK-Klinik demonstriert uns Vorstandsmitglied PD Dr. Dr. Arwed Ludwig ein spezielles 3D-Navigationssystem, das bisher nur in wenigen deutschen Zahnarztpraxen im Einsatz ist. Anschließend heißt es bei den beliebten Table Clinics ausprobieren und diskutieren mit Kollegen und Wissenschaftlern.

Unser Tagungsort ist das Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe. Das 4-Sterne Superior-Haus liegt exklusiv und einmalig inmitten des UNESCO Weltkulturerbes Bergpark Wilhelmshöhe und bietet einen traumhaften Blick über Kassel. Moderne Konferenzbereiche, großzügige Zimmer, eine ausgezeichnete Küche und die luxuriöse Wellness- und SPA-Oase machen das Schlosshotel zu einem perfekten Kongress-Treffpunkt. Hier beschließen wir auch den Freitagabend mit einem Galadinner bevor es am Samstagmorgen mit dem Main-Podium weitergeht.

Sichern Sie sich schon jetzt die Teilnahme zu Ihren exklusiven DZOI-Mitgliederkonditionen in Höhe von 99 Euro (statt 199 Euro). Das Kongress-Programm mit Anmeldeformular finden Sie hier.