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Laserschutzbeauftragter

Kurze Beschreibung: 

Laserschutzbeauftragter

Gebühr*: 349,00 €

Gebühr Mitglieder*: 299,00 €

Termin: Samstag 06.04.2019, 08.45 Uhr

Ort: Boppard

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Laserschutzbeauftragte jetzt nachschulen

Die Bestimmungen für Laserschutzbeauftragte wurden verschärft. Zahnarztpraxen, die ihren Laserschutzbeauftragten noch nach BGV B2 ausgebildet haben, sollten jetzt handeln. „Der Einsatz des Lasers ist nur dann gesetzeskonform, wenn die Anforderungen der aktuellen Arbeitsschutzverordnung umgesetzt wurden“, sagt Dr. Thomas von Landenberg, Vize-Präsident und Leiter der Laser-Sektion unseres Fachverbandes. „Kolleginnen und Kollegen, die sich auch im Hinblick auf Versicherungsfälle oder Begehungen auf rechtssicherem Boden bewegen wollen, sollten ihren Laserschutzbeauftragten jetzt entsprechend nachschulen lassen.“

Speziell für die DZOI-Mitglieder und zu exklusiven Konditionen hat der Fachverband deshalb jetzt einen up to date LSB-Kurs ins Leben gerufen. Als Referent konnte Dr. Martin Straßl gewonnen werden. Der Inhaber der Laser Consult Austria ist ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet. Der Kurs findet statt am Samstag, den 06. April 2019 von 08.45 bis 17.30 Uhr in Boppard. Teilnahmegebühr: 299,00 € exklusiv für DZOI-Mitglieder (349,00 € für Nicht-Mitglieder). Anmeldungen in der DZOI-Geschäftsstelle: office@dzoi.de, Tel.: 0871 – 66 00 934

DER LASERSCHUTZBEAUFTRAGTE
Nach § 5 der im Juli 2010 erlassenen und Ende 2017 novellierten deutschen Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (OStrV) haben Arbeitgeber die Pflicht, falls sie nicht selbst über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen, vor der Aufnahme des Betriebs von Lasern der Klassen 3R, 3B und 4 einen Laserschutzbeauftragten mit Fachkenntnissen schriftlich zu bestellen. Die Fachkenntnisse sind durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang nachzuweisen und durch regelmäßige Fortbildungen auf dem aktuellen Stand zu halten (OStrV § 5 Absatz 2).

ANWENDUNGSBEZOGENER KURS
Je nach Anwendung wird bei der Ausbildung zwischen „allgemeinen Kursen“ (mindestens 14 Lehreinheiten à 45 min) und „anwendungsbezogenen Kursen“ (mindestens 8,5 Lehreinheiten à 45 min) unterschieden. Werden in einem Unternehmen oder in einer Institution Lasersysteme für nur eine bestimmte Anwendung betrieben, kann die Ausbildung des Laserschutzbeauftragten an einem Tag anwendungsbezogen erfolgen.
Unser Kurs ist ein anwendungsbezogener Kurs für die Bereiche MEDIZIN.
Laserschutzbeauftragte, die dort eingesetzt werden, wo an den Systemen regelmäßig Änderungen vorgenommen werden und bei denen daher regelmäßig die Gefährdung neu beurteilt werden muss, sollten an einem allgemeinen Kurs teilnehmen. Beispiele hierfür sind Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Betriebe, in denen die Lasereinrichtungen für verschiedene Anwendungen immer wieder umgebaut oder in denen nicht klassifizierte Lasersysteme eingesetzt werden.

PRÜFUNG
Die Prüfung dient dem Nachweis des erfolgreichen Erwerbs der Fachkenntnisse nach OStrV.
Es soll damit gezeigt werden, das erforderliche Wissen wiedergeben und anwenden zu können – erfolgreich heißt hier, dass die Ausbildung zum Laserschutzbeauftragten mit einer Prüfung enden muss. Das Bestehen dieser Prüfung ist Voraussetzung, um als Laserschutzbeauftragter bestellt werden zu können.

ICH HABE SCHON EIN ZERTIFIKATIST DAS NOCH GÜLTIG?
Grundsätzlich ja, wenn die Erlangung der Kenntnisse durch “erfolgreiche” Teilnahme (Prüfung) nachgewiesen werden kann und die geforderten Auffrischungen (zum Beispiel nach spätestens 5 Jahren oder nach gravierenden gesetzlichen Neuerungen) durchgeführt wurden. Sie müssen aktiv werden, wenn
1. Ihr LSB-Zertifikat älter als 5 Jahre ist. [Pflicht zur regelmäßigen Auffrischung, spätestens alle 5 Jahre.]
2. auf Ihrem Zertifikat steht “nach BGV B2”. (veraltet, neue Inhalte “nach OStrV und TROS”)
3. auf Ihrem Zertifikat steht “teilgenommen” und nicht “mit Erfolg teilgenommen”. Eine Multiple-Choice-Prüfung ist nun Pflicht.

9 Fortbildungspunkte werden für diesen Kurs vergeben.