Keine Sorge beim Zahnen

Wenn die Zähne kommen, wird das Kind krank, heißt es. Obwohl der Zusammenhang nicht stimmt, hält sich die Ansicht hartnäckig. Wie die Stiftung Kindergesundheit betont, sei der Durchbruch der ersten Zähne ein ganz normaler Vorgang im Entwicklungsprozess und kein Grund zur Sorge. Dass Kleinkinder im Alter von sechs bis acht Monaten – das heißt genau dann, wenn die ersten Zähne kommen – vermehrt an Fieber, Erkältung oder Durchfall leiden, liegt vielmehr daran, dass mit dem Abstillen der Nestschutz nachlässt und die Nahrungsumstellung den Organismus herausfordert. Wichtig ist, mit der Zahnpflege so früh wie möglich zu beginnen. Mehr dazu hier.

Aphthen – Was tun bei schmerzenden Bläschen im Mund?

Kleine schmerzende Bläschen auf hochrotem Untergrund an Wangenschleimhaut oder Zahnfleisch – wer kennt diese nicht? Nahezu jeder von uns musste bereits Bekanntschaft machen mit den unangenehmen, entzündeten Stellen im Mund. Obwohl viele von den sogenannten Aphthen, griechisch für Schwämmchen, betroffen sind, ist relativ wenig über die Ursachen der Entstehung bekannt. Es kursieren die verschiedensten Theorien von Experten. So ist eine der gängigsten Annahmen, dass die Bläschen durch Autoimmunreaktionen hervorgerufen werden. Also wenn der Körper sich nicht nur gegen feindliche Bakterien richtet, sondern auch gegen körpereigene Strukturen. Auch von Allergien oder Vireninfektionen, insbesondere des Herpesvirus, ist die Rede.

Abgesehen von den schmerzhaften Begleiterscheinungen der „Schwämmchen“ sind die entzündeten Stellen harmlos und bilden sich nach 7-14 Tagen von allein zurück. Vorsichtshalber sollte aber ein Zahnarztbesuch die klinische Situation abklären. Erst wenn Aphthen ungewöhnlich oft und in größerer Anzahl hervortreten, ist ein Arztbesuch bei einem Dermatologen zu empfehlen. Ein wirksames Medikament, um die entzündeten Bereiche zu heilen ist bislang nicht bekannt. Es gibt jedoch Hausmittelchen, die die Heilung beschleunigen und die Schmerzen lindern sollen, wie zum Beispiel Kamillentinktur darauf pinseln.

Unterernährung bei Erwachsenen nach Zahnverlust

Eine US-amerikanische Querschnittsstudie kam jetzt zum dem Ergebnis, dass Zahnverlust im Erwachsenenalter das Risiko für eine quantitative Mangelernährung erhöht. Dies sei insbesondere ab einem Verlust von zehn bis 19 Zähnen der Fall. Um den genauen Zusammenhang zwischen Zahnverlust und Unterernährung im Alter festzustellen, müssten weitere Studien folgen. Die 107 Patienten ab 65 Jahren wurden für die Studie in der Rutgers School of Dental Medicine zahnärztlich untersucht und nahmen außerdem an dem Self-Mini Nutritional Assessment (Self-MNA) zur Erhebung des Ernährungszustands teil. Die unterernährten Patienten litten zudem häufiger an Krankheiten wie Demenz oder Depressionen.

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Mehr Vollkorn, weniger Zucker

Lieber Vollkornbrot statt Keksen: Wer seine Zähne vor Karies schützen will, sollte diesem Tipp folgen. Verarbeitete Stärke, die vor allem in Weißmehl-Produkten wie Kuchen, Weißbrot und Keksen enthalten ist, ist deutlich schädlicher als langsam verdauliche Stärken aus Vollkornlebensmitteln. Dies hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt in einer Auswertung von 33 wissenschaftlichen Arbeiten ermittelt.

Wie die Forscher feststellten, erhöht verarbeitete Stärke das Kariesrisiko, weil sie im Mund in Zucker umgewandelt wird, der bekanntermaßen die Zähne angreift. Im Fachmagazin „ZM-Zahnärztliche Mitteilungen“ wird Studienleiterin Paula Moynihan, Professorin für Ernährung und Mundgesundheit an der Universität Newcastle zitiert: “Alles deutet darauf hin, dass eine Ernährung, die reich an Vollkornkohlenhydraten ist, weniger wahrscheinlich die Mundgesundheit schädigt als Essen, das verarbeitete Stärke enthält.”

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Das Zahnfleisch gesund halten

Gesundes Zahnfleisch gibt unseren Zähnen Halt, verankert sie fest im Kieferknochen und ist damit unverzichtbar für unsere Mundgesundheit. Es sollte deshalb, genauso wie die Zähne, immer im Blick bleiben. Hier ein paar Tipps, was hilft, es fit zu halten.

Sanft und vorsichtig putzen
Manche meinen es einfach zu gut und schrubben drauflos. Doch das kann das empfindliche Zahnfleisch schädigen. Lieber eine mittelharte Zahnbürste benutzen und vorsichtig „von rot nach weiß“ putzen. Zahnseide oder eine Mundspülung sorgen für zusätzliche Sauberkeit.

Für Zwischendurch
Wenn Zähneputzen nach dem Essen nicht möglich ist, hilft Kaugummikauen. Zuckerfrei natürlich! Das regt den Speicherfluss an und neutralisiert den pH-Wert im Mund.

Viel Kauen
Wer Lebensmittel genießt, die ordentlich gekaut werden müssen, tut seinem Zahnfleisch etwas Gutes. Es wird massiert und besser durchblutet. Öfter mal zu Vollkorn und Möhre greifen.

Rauchfrei
Rauchen ist nicht nur schlecht für die Lunge, sondern auch für die gesamte Mundgesundheit. Unbedingt lassen!

Stressfrei
Stress kann auch die Mundflora beeinflussen und Entzündungen begünstigen. Lieber entspannt bleiben.