Unterernährung bei Erwachsenen nach Zahnverlust

Eine US-amerikanische Querschnittsstudie kam jetzt zum dem Ergebnis, dass Zahnverlust im Erwachsenenalter das Risiko für eine quantitative Mangelernährung erhöht. Dies sei insbesondere ab einem Verlust von zehn bis 19 Zähnen der Fall. Um den genauen Zusammenhang zwischen Zahnverlust und Unterernährung im Alter festzustellen, müssten weitere Studien folgen. Die 107 Patienten ab 65 Jahren wurden für die Studie in der Rutgers School of Dental Medicine zahnärztlich untersucht und nahmen außerdem an dem Self-Mini Nutritional Assessment (Self-MNA) zur Erhebung des Ernährungszustands teil. Die unterernährten Patienten litten zudem häufiger an Krankheiten wie Demenz oder Depressionen.

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Mehr Vollkorn, weniger Zucker

Lieber Vollkornbrot statt Keksen: Wer seine Zähne vor Karies schützen will, sollte diesem Tipp folgen. Verarbeitete Stärke, die vor allem in Weißmehl-Produkten wie Kuchen, Weißbrot und Keksen enthalten ist, ist deutlich schädlicher als langsam verdauliche Stärken aus Vollkornlebensmitteln. Dies hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt in einer Auswertung von 33 wissenschaftlichen Arbeiten ermittelt.

Wie die Forscher feststellten, erhöht verarbeitete Stärke das Kariesrisiko, weil sie im Mund in Zucker umgewandelt wird, der bekanntermaßen die Zähne angreift. Im Fachmagazin „ZM-Zahnärztliche Mitteilungen“ wird Studienleiterin Paula Moynihan, Professorin für Ernährung und Mundgesundheit an der Universität Newcastle zitiert: “Alles deutet darauf hin, dass eine Ernährung, die reich an Vollkornkohlenhydraten ist, weniger wahrscheinlich die Mundgesundheit schädigt als Essen, das verarbeitete Stärke enthält.”

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Das Zahnfleisch gesund halten

Gesundes Zahnfleisch gibt unseren Zähnen Halt, verankert sie fest im Kieferknochen und ist damit unverzichtbar für unsere Mundgesundheit. Es sollte deshalb, genauso wie die Zähne, immer im Blick bleiben. Hier ein paar Tipps, was hilft, es fit zu halten.

Sanft und vorsichtig putzen
Manche meinen es einfach zu gut und schrubben drauflos. Doch das kann das empfindliche Zahnfleisch schädigen. Lieber eine mittelharte Zahnbürste benutzen und vorsichtig „von rot nach weiß“ putzen. Zahnseide oder eine Mundspülung sorgen für zusätzliche Sauberkeit.

Für Zwischendurch
Wenn Zähneputzen nach dem Essen nicht möglich ist, hilft Kaugummikauen. Zuckerfrei natürlich! Das regt den Speicherfluss an und neutralisiert den pH-Wert im Mund.

Viel Kauen
Wer Lebensmittel genießt, die ordentlich gekaut werden müssen, tut seinem Zahnfleisch etwas Gutes. Es wird massiert und besser durchblutet. Öfter mal zu Vollkorn und Möhre greifen.

Rauchfrei
Rauchen ist nicht nur schlecht für die Lunge, sondern auch für die gesamte Mundgesundheit. Unbedingt lassen!

Stressfrei
Stress kann auch die Mundflora beeinflussen und Entzündungen begünstigen. Lieber entspannt bleiben.

Kontrolle beim Zahnarzt ist Krebs-Vorsorge

Wer regelmäßig mindestens zweimal im Jahr zur Kontrolluntersuchung zum Zahnarzt geht, kann hiermit auch sein Krebsrisiko senken. Denn wenn der Zahnmediziner die Mundhöhle inspiziert, würde er krankhafte Veränderungen wie Vorstufen von Krebs entdecken. So kann im Verdachtsfall frühzeitig eine Überweisung zum Spezialisten erfolgen, der nach einer Diagnose notwendige Maßnahmen einleiten kann. Hierauf weist der Deutsche Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ) e.V. hin und erläutert, dass Mundhöhlenkrebs weltweit zunimmt. Alkohol- und Nikotinkonsum begünstigen die schwere Erkrankung. Weitere Informationen hier.

Besser richtiges Obst kauen

Fruchtpüree ist ein beliebter Snack bei kleinen Kindern. Das süß-saure Mus kann einfach aus dem Beutelchen gesaugt werden. Doch die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege (LAGZ) Rheinland-Pfalz warnt: Der hohe Anteil von Fruchtzucker und -säure erhöht das Kariesrisiko. Dadurch dass das Fruchtpüree über ein strohhalmähnliches Röhrchen in den Mund gesaugt wird, umspült es die empfindlichen Milchzähne besonders lange und kann den Zahnschmelz angreifen. Fruchtpürees im Quetschbeutel eignen sich deshalb nicht als Zwischenmahlzeit oder Durstlöscher und sollten wie Süßigkeiten eher eine Ausnahme bleiben. Kräftig in einen Apfel zu beißen oder eine Möhre zu knabbern, würde dagegen den Speichelfluss anregen, der Fruchtsäuren entschärft. Zudem sei dies ein gutes Training für die Kaumuskulatur, die für die Sprachentwicklung mit verantwortlich ist. Mehr Infos dazu hier.